DIE SCHNEITELHAINBUCHEN AN DER LIEBESALLEE
Eine der historischen Waldnutzungen in der Asse
Wer von dem “Waldhaus zur Asse” den Weg über den Ahrenskopf zum Bismarckturm wählt, kommt nach dem kleinen
steilen Auf- stieg zur sogenannten Liebesallee oder auch Verlobungsallee. Rechts und links wird der Wanderer begleitet von alten knorrigen Hainbuchen, die sich im Sommer mit ihrem Blätterdach wie ein Schirm über den Fußweg spannen. Wer
genau hinsieht, bemerkt, daß diese Bäume in den letzten Jahren intensiv beschnitten wor- den sind. Diese Maßnahme wurde von der “Unteren Naturschutz- behörde” des Landkreises Wolfenbüttel vorgeschlagen und mit finanzieller Beteiligung des
Heimat- und Verkehrsverein Asse zweimal durchgeführt.
HEIMAT- UND VERKEHRSVEREIN ASSE
Der interessierte Beobachter wird sich sicher fragen, warum man sich diese Arbeit macht und sich die Bäume nicht so entwickeln läßt, wie diese es wollen.Hainbuchen (Carpinus betulus), auch genannt Hagebuche, Weißbuche, Hornbaum. Übrigens, der volkstümliche Begriff “Hanebüchen” kommt von hagebüchen und bedeu- tet soviel wie derb, grob, hart, widerstandsfähig. Wie der botanische Name schon zum Ausdruck bringt, ist die Hainbuche gar keine Buche (Fagus silvatica).
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Werner Wepner, Wolfenbüttel